Bruststraffung

Dauer der Behandlung

je nach Befund: 2 – 3 Stunden

Narkoseart:

Vollnarkose

Ambulante Behandlung

mit professioneller Betreuung in der ersten Nacht; bei ausgeprägtem Befund sowie bei Risikopatienten stationäre Behandlung

Indikation

Schwangerschaften, Gewichtsverlust oder das Altern können zu einer Erschlaffung und Elastizitätsverlust des Brustgewebes führen. Dadurch kommt es zu einem Absinken der erschlafften Brust. Die Brustwarze verliert dabei ihre ursprüngliche Lage. In Fällen mit starkem Volumenverlust ist das Einbringen eines zusätzlichen Brustimplantates sinnvoll, um langfristig eine schöne Form zu gewährleisten.

Operation

Idealerweise sollte die Höhe der Brustwarzen in Projektion auf die Oberarmmitte liegen. Je nach Form und Ausgangssituation wird vor der Operation entsprechend der Wunschvorstellung der Patientin die Zielgröße der Brust geplant.

Bei der Bruststraffung wird das erschlaffte Brustgewebe neu modelliert und zusammen mit der Brustwarze angehoben. Meistens muss dabei der ebenfalls vergrößerte Warzenhof auf einen Durchmesser von etwa 4 cm verkleinert werden. Die Technik des Brustliftings variiert in Abhängigkeit vom Ausgangsbefund.

Oberstes Ziel ist es, eine symmetrische runde Form der gestrafften Brüste über eine möglichst narbensparende Schnittführung zu erreichen. Bei kleineren Brüsten erfolgt die Schnittführung lediglich um den Warzenhof herum (Benelli-Technik), bei ausgeprägteren Befunden über eine Verlängerung dieser Schnittführung bis zur unteren Brustfalte hin (Lejour-Technik) und bei ausgeprägten Formen mit einer von Prof. Pallua entwickelten l-förmigen Technik, bei der das Dekolleté narbenfrei bleibt (siehe Literaturhinweis oben).

Bei Patientinnen, die nicht genügend eigenes Brustgewebe haben, wird gleichzeitig eine Brustvergrößerung durch Einbringen eines Silikonimplantates durchgeführt.

Nach dem Eingriff

  • Fadenzug nach 2 Wochen
  • Stütz-BH für 3 Monate
  • Beginn der Narbennachsorge (Narbenmassage und evtl. Aufbringen von selbstklebenden Silikonplatten) nach Fadenzug
  • Vermeidung von körperlicher Belastung (v.a. Heben der Arme) für 3 Wochen
  • Vermeidung sportlicher Aktivitäten mit den Armen für 2 – 3 Monate
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