Gesichtsstraffung

Dauer der Behandlung:

je nach Befund zwischen 2 und 6 Stunden

Narkoseart:

örtliche Betäubung mit Dämmerschlaf oder Vollnarkose

Ambulante Behandlung

mit professioneller Betreuung während der ersten Nacht

Gesellschaftsfähig

nach etwa 10 Tagen

Indikation

  • Veränderung der Verteilung des Unterhautfettgewebes mit Absacken der Gesichtsweichteile und Ausbildung von tiefen Nasolabialfalten (zwischen Wangen und Nase) sowie Entstehung sog. Kinnbäckchen
  • Verstreichen der Konturen
  • Bildung überschüssiger Haut und Falten
  • Veränderung der Unterhautfettverteilung
  • Oberstes Ziel ist es, dem Gesicht ein frisches und jugendliches Aussehen zu geben und dabei den natürlichen Ausdruck und die individuelle Ausstrahlung zu erhalten

Operation

Die Schnittführung verläuft beim Facelift versteckt an der Kante des vorderen Ohrknorpels um das Ohrläppchen herum, entlang der hinteren Ohrmuschel bis in den Bereich der behaarten Hinterkopfhaut. Nach Straffung des direkt unterhalb der Gesichtshaut gelegenen SMAS – einer dünnen Schicht aus festem Bindegewebe – wird die überschüssige Haut entfernt. Dabei wird die Haut nur locker angespannt, wodurch nur wenig Zug auf die Narben ausgeübt wird. Dies begünstigt die Wundheilung und führt zu nahezu unsichtbaren Narben.

Beim sogenannten S-Lift wird über einen sehr kurzen Hautschnitt lediglich die Haut mit dem darunterliegenden Gewebe um die Wangenregion gestrafft. In der von Professor Pallua modifizierten Methode des „Lipofacelifts“ werden zum einen Areale mit überschüssigem Fett abgesaugt und zum anderen wird ergänzend Eigenfett in Gesichtsbereiche mit Verlust des Unterhautfettgewebes eingebracht. Damit wird eine perfekte Harmonie zwischen Haut- und SMAS-Straffung und der Korrektur der altersbedingten Verteilungsstörungen des Unterhautfettgewebes erzielt. Das Eigenfettgewebe ist dabei nicht nur eine Füllsubstanz, sondern bewirkt als bioaktives Eigengewebe eine bessere Durchblutung und durch die im Fettgewebe enthaltenen Stammzellen eine Qualitätsverbesserung der Haut.

Diese elegante Methode nimmt in der sehr zeitgemäßen Gesichtschirurgie von Prof. Pallua einen immer größeren Stellenwert ein. 

Nach dem Eingriff

  • Lokale Kühlung
  • Kopf-Hochlagerung, um Schwellungen und Blutergüsse zu vermeiden
  • Make-up nach etwa 5 Tagen
  • Haare waschen nach 4 Tagen
  • Haarefärben nach 4 Wochen
  • Fadenzug nach 10 – 14 Tagen
  • Beginn der Narbennachsorge (Narbenmassage und evtl. Aufbringen von selbstklebenden Silikonplatten) nach Fadenzug
  • Vermeidung sportlicher Aktivitäten für 6 Wochen
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